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Ladungssicherung

Die Ladungssicherung steht für as Sichern einer Ladung. Dies sind meist Frachtgüter, die im Straßen-, Luft-, Eisenbahn- und auch Schiffsverkehr gesichert werden. Damit sind sie sicher gegen physikalische Bewegungskräfte, die während eines Transports auftreten können. Auftreten können diese Kräfte beispielsweise wenn beschleunigt wird oder wenn gebremst wird. Zudem kommen sie auch beim Durchfahren von extremen Kurven vor. Es gibt verschiedene Arten der Ladungssicherung. Die zwei, die am häufigsten vorkommen sind die kraftschlüssige Ladungssicherung und die formschlüssige Sicherung der Ladung. Beide Möglichkeiten können auch in Kombination auftreten. Die kraftschlüssige Sicherungsvariante wird mit Hilfe von Niederzurren realisiert. Dabei wird eine Ladung durch beispielsweise Zurrgurte noch fester auf eine Ladefläche gedrückt. Somit tritt vermehrt Reibung auf und dies beugt dem Verrutschen der Ladung vor. Die formschlüssige Ladungssicherung wir mittels lückenlosem Verladen in die Tat umgesetzt. Zusätzlich kann eine Ladung auch noch gesichert werden durch Schräg- oder Diagonalzurren und auch eine Kopf- oder Buchtlaschung. Als Hilfsmittel stehen dabei neben Zurrgurten, Zurrdrahtseilen und Zurrketten auch noch Antirutschmatten, Antirutschhölzer und auch Keile zur Verfügung. Hilfreich kann außerdem der Einsatz von Ladungssicherungsnetzen, einem Kantenschutz, Sperrbalken und Staupolstern sein. Aus rechtlicher Sicht schreibt die Straßenverkehrsordnung vor, dass eine Ladung genau so verstaut und gesichert wird, so dass diese bei einer Vollbremsung oder einem groben Ausweichmanöver weder verrutscht noch umfallen oder herunterfallen kann.